Die Bildung des intraembryonalen Coeloms wurde mittels Licht- und Elektronenmikroskopie untersucht. Das Coelom wird durch die Verschmelzung kleiner Räume gebildet, die zwischen zwei Schichten des Seitenplattenmesoderms entstehen. Die ersten Räume erscheinen im Stadium 6 und befinden sich im antero-lateralen Teil der Area pellucida.

Woher kommt das intraembryonale Coelom?

In der dritten Entwicklungswoche teilt sich das Seitenplattenmesoderm in ein dorsales somatisches Mesoderm (Somatopleure) und ein ventrales splanchnisches Mesoderm (Splanchnopleure). Der entstehende Hohlraum zwischen Somatopleure und Splanchnopleure wird als intraembryonales Coelom bezeichnet.

Welche Struktur bildet das intraembryonale Mesoderm?

Die Somiten bilden das Achsenskelett, den Skelettmuskel und einen Teil der Haut. Bei der Segmentierung zur Bildung der Somiten kommt es auch zu Veränderungen im Seitenplattenmesoderm. In ihm entstehen kleine Hohlräume, die sich zu einem großen Hohlraum zusammenschließen – dem intraembryonalen Coelom.

Wie wird das extraembryonale Coelom gebildet?

Das extraembryonale Coelom entwickelt sich gleichzeitig mit dem primitiven Dottersack durch die Proliferation und Differenzierung von Hypoblastenzellen zu mesenchymalen Zellen, die den Bereich zwischen der Heuserschen Membran und dem Trophoblasten ausfüllen. Die gesamte Struktur wird von der Chorionplatte umschlossen.

Wie bildet sich das Mesoderm?

Die Gastrulation ist ein frühes Entwicklungsstadium, in dem sich der Embryo von einer einschichtigen Zellkugel, der Blastula, in eine dreischichtige Zellkugel, die Gastrula, umwandelt. Während dieses Prozesses interagieren die primären Keimschichten, das Endoderm und das Ektoderm, und bilden die dritte Schicht, das Mesoderm.